Neue Chance für Personennahverkehr zwischen Hemer und Menden
Einigkeit beim Gipfeltreffen in der Landesgartenschau-Stadt 2010
Die große Runde war sich im Ratssaal des Hemeraner Rathauses einig: Vertreter der Städte Hemer und Menden, der DB Netz AG und der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft gaben am Mittwochnachmittag (3. Dezember) ein deutliches Zeichen „pro Personennahverkehr zwischen Hemer und Menden“.
Damit wird der Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH (RSE) die Chance gegeben, ausschließlich Personennahverkehr bis spätestens zur, während und auch nach der Landesgartenschau 2010 zwischen Hemer und Menden zu betreiben.
Die Entscheider Rudi Düppe (Bürgermeister der Stadt Menden), Michael Esken
(Bürgermeister der Stadt Hemer), Renate Saemann, Siegfried Tomczak (stv.
Bürgermeister der Stadt Hemer), Peter Friedrich (Baudezernent und 1. Beigeordneter der Stadt Hemer), Rainer Bohnet, Achim Wagner, Daniel Preis (alle RSE GmbH), Volker Nikolaus, Christoph Maisenhälder (beide Bahnentwicklungsgesellschaft NRW mbH), Heinrich Segbers, Stefan Bez (beide DB Netz AG), Ralf Weier, Thomas Höddinghaus (beide Stadt Menden), Albrecht Buscher, Stefan Szuggat, Andreas Wiese und Gerald Petri (alle Stadt Hemer) unterstützen das RSE-Vorhaben der Reaktivierung des Personennahverkehrs zwischen Hemer und Menden ausdrücklich. „Wir starten jetzt einen neuen ernsthaften und wirklich letzten Versuch“, so BM Michael Esken. BM Rudolf Düppe ergänzt: „Ich sehe jetzt eine Chance, die von den Räten der Städte
Menden und Hemer einstimmig gefassten Resolutionen zum Erhalt der Bahnstrecke doch noch zum Erfolg zu führen. Unsere politischen Entscheidungsgremien werde ich in diesem Sinne über die neuen Entwicklungen informieren.“
Es wurde bei dem Gipfeltreffen aber auch gesagt, dass, sollte das Projekt der RSE aus welchen Gründen auch immer nicht realisiert werden können, der ursprünglich bereits beschlossene Bau des Rad- und Fußweges auf der Bahntrasse unverzüglich wieder in Angriff genommen werden soll. „Gleiches gilt, wenn nach der Landesgartenschau 2010 ein wirtschaftlicher Betrieb der Strecke nicht möglich sein sollte“, ergänzt Baudezernent Peter Friedrich, „das ist möglich, weil das Radwege-Programm bis 2012 läuft.“